Impuls der Woche - Wo wohnt die Hoffnung

Sonnenaufgang Sonnenaufgang in Remshalden,15.02.2021                                               Foto: IBB 2021

 

"Er geht euch nach Galiläa voraus; dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat"(Mk 16,7).

Warum nach Galiläa? Was hat es mit diesem Galiläa auf sich? Zur Zeit Jesus hatte Galiläa, im Norden Israels gelegen, keinen guten Ruf bei den Juden im südlichen Judäa.

Die drei Frauen, die am frühen Ostermorgen zum Grab gingen, um Jesus zu salben, sollen nicht nach Jerusalem gehen - nein - in Galiläa werden sie ihn sehen. Im Galiläa der Widersprüche, im Galiläa der Fischer, Handwerkerinnen, Erwerbslosen und Prostituierten. Dort, wo alles begonnen hat, dort werden sie ihm begegnen.

Wenn wir Mühe haben, an Christi Auferstehung und an die Nähe des Reiches Gottes zu glauben, dann müssen wir zurück nach Galiläa. Wenn wir die scheinbare Ohnmacht Gottes in der Jetztzeit nicht verstehen, dann müssen wir zurück nach Galiläa, um ihn zu sehen.

Es ist nicht unser Wissen, das uns zu Jüngerinnen und Jünger macht. Es ist das tatsächliche Gehen nach Galiläa, das uns ihn sehen lässt. Es ist das tatsächliche Zurückgehen zu unseren Ursprüngen und Anfangsintentionen, die uns ihn sehen lassen.

Die Osterbotschaft schickt uns in unsere Welt, ins Galiläa unseres Alltags. Hier ist der Ort unserer Bewährung, der Ort unserer Hoffnung. Hier kann das Licht die Dunkelheit durchbrechen. Die Hoffnung kann die größten Hindernisse überwinden. Die Liebe kann stärker sein als der Tod.

Wir wünschen Ihnen ein frohes und erfüllendes Osterfest, nach dem Erspüren von Auferstehung im Alltag.

PACE E BENE Ihr Br. Konrad

Bernd-Günter Barwitzki, Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eucharistische Anbetung am Gründonnerstag

Auf dich Jesus schauen, auf dich Jesus bauen, mit dir Jesus wachen!

  1. April, 15.00 Uhr, St. Michael

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