Impuls der Woche: Josef, der Gerechte

Am 19. März feiern wir das Fest des hl. Josef und den Namenstag vieler Menschen. Von dem, was er sagt ist nichts überliefert. aber er folgte immer wieder den Anweisungen eines Engels, der ihm im Traum erschien.

Er heiratet Maria trotz ihrer Schwangerschaft, flüchtete mit seiner Familie nach Ägypten, um den Schergen des Herodes zu entkommen. Er ermöglichte dadurch seinen Lieben eine sichere Zukunft.

Es heißt: Er war gerecht! Seine Frau betrachtete er nicht als seinen Besitz und das Wohl der Familie war ihm wichtiger als seine persönliche Selbstverwirklichung. Er schenkte seinem Sohn Geborgenheit und Liebe. Mit seiner ungewöhnlichen Familiensituation ist er pragmatisch handelnd umgegangen.

Im Apostolischen Schreiben "Patris Corde" zum Jahr des hl. Josef heißt es: "Josef ist kein passiv resignierter Mann. Er ist ein mutiger und starker Protagonist... als Vater wird man nicht geboren, Vater wird man ...dadurch, dass man sich verantwortungsvoll um ein Kind kümmert", d.h. ein Kind an die Erfahrung des Lebens , an die Realität heranführen, damit es in die Lage kommt in Freiheit seine eigenen Entscheidungen zu fällen. Wenn der Vater sieht, dass das Kind selbstständig ist und allein das Leben bewältigen kann, ist seine erzieherische Aufgabe beendet.

Der Papst schreibt dem Ziehvater Jesus noch folgende Attribute zu, die er auch heutigen Vätern nahelegt: liebend, erbarmungsvoll, gehorsam gegenüber Gott, mutig und zupackend, achtsam im Hintergrund wirkend.

PACE E BENE Ihr Br. Konrad

Bernd-Günter Barwitzki, Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Josef Geradstetten

Hl. Josef - Kirche St. Elisabeth Geradstetten


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