Angedacht - Sichtbarer Glaube

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Fronleichnam – ein Fest, das in der katholischen Kirche groß gefeiert wird.

Wenn möglich, wird der Fronleichnams-Gottesdienst draußen gefeiert. Eine feierliche Prozession mit der Monstranz gehört normalerweise dazu, ist aber in Coronazeiten schwierig umzusetzen, so wird aktuell meist darauf verzichtet.

In der Monstranz befindet sich eine geweihte Hostie, der Leib des Herrn. Es ist für uns (katholische) Christen ein Zeichen, dass Jesus mitten unter uns ist. Mit diesem Zeichen geht es (normalerweise) durch die Straßen der Ortschaften, unterbrochen von Stationen, in denen das Wort Gottes erklingt und die mit Blumenteppichen geschmückt sind.

Mit Fronleichnam wollen wir zeigen, dass Gott uns nicht verlassen hat, sondern uns, wie wir es an Pfingsten feiern, mit dem Heiligen Geist beschenkt hat und so immer bei uns ist.

Es gibt weitere sichtbare Glaubenszeugnisse. So wird in vielen Orten, vor allem in der evangelischen Kirche, draußen Gottesdienst gefeiert und der Glaube so öffentlich bezeugt oder Menschen sprechen offen über ihren Glauben und kommen so mit anderen ins Gespräch. Und viele leben ihren Glauben im Stillen, tun anderen aber Gutes, ohne es an die große Glocke zu hängen.

Damit unser Glaube nicht ausstirbt, sondern weiterlebt, auch die nächsten Generationen, braucht es Glaubenszeugnisse, die sichtbar sind. Braucht es den Mut, zu seinem Glauben zu stehen und auch kritischen Fragen zu begegnen, damit wir durch unser Handeln und Reden andere von unserem Glauben begeistern können.

Wir wissen: Wir sind nicht allein! Gott ist gegenwärtig, er ist da, mitten unter uns!

Ein gesegnetes Wochenende wünscht Ihnen

Ihr Frank Schien, Gemeindereferent